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Rätselhafte Anomalien

Das UFO-Phänomen (3/5)
Die glaubwürdigsten UFO-Sichtungen des 20. Jahrhunderts


Laut Einsteins Relativitätstheorie bewegt sich nichts schneller als Licht - erst recht keine massereichen Objekte wie Fluggeräte. In Anbetracht der riesigen Distanzen im Universum schließen die meisten Wissenschaftler darum aus, dass uns Außerirdische besuchen können. Demgegenüber stehen etliche Sichtungen von mysteriösen Flugobjekten, vereinzelt sogar Berichte von angeblichen Begegnungen mit Aliens. Sind diese Begebenheiten alle erfunden oder Fehlwahrnehmungen geschuldet? Bei den allermeisten mag das der Fall sein. Einige wenige Begebenheiten, die nachstehend präsentiert werden, werfen aber berechtigte Fragen auf.


1) Die UFO-Landung an der Ariel School (Zimbabwe) 1994

Sie haben noch nie von einer UFO-Landung an einer afrikanischen Privatschule namens Ariel School gehört? Wir auch nicht – bis vor wenigen Jahren. Es ist ganz typisch, dass besonders eindrucksvolle Fälle von UFO-Sichtungen öffentlich kaum bekannt sind. Womöglich unterliegen sie psychologischen Verdrängungsmechanismen stärker als die vielen anderen, weniger eindeutigen Fälle, die sich leichter wegerklären lassen. Im Fall der Ariel School dürfte das mit dem Wegerklären hingegen schwierig werden.

Uns persönlich hat dieser Fall deshalb sehr berührt, weil seine Protagonisten Kinder sind, an deren Glaubwürdigkeit kaum ein Zweifel bestehen kann. Selbst wenn man die Aussagen der Kinder nur am Bildschirm verfolgt (siehe die Interviews im Video unten), kann man in ihren Gesichtern erkennen, wie authentisch sie wirken.

Wer selbst Kinder hat, der weiß, wie kleine Kinder sich verhalten und wie schlecht sie lügen können, geschweige denn eine Lüge über Tage, Wochen oder sogar Jahre aufrechterhalten können. Im Fall der Ariel-School-Sichtung beteuern die Betroffenen noch als Erwachsene, fast dreißig Jahre später, dass sich an jenem 16. September 1994 alles so zugetragen hat, wie sie es schon als Kinder berichtet hatten – auch hier wirken sie augenscheinlich glaubwürdig. Dabei reden wir nicht nur von zwei oder drei Kindern, sondern von 62 Kindern, die sich alle hätten absprechen müssen. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich 62 Kinder an einem beliebigen Septembertag spontan eine Geschichte mit Außerirdischen ausdenken, sich dabei alle absprechen und dann auch noch drei Jahrzehnte lang kollektiv lügen?

Für hartnäckige Skeptiker gibt es noch ein weiteres Problem: Die Aussagen der Kinder wurden im Nachgang durch den renommierten Harvard-Psychiater Professor John E. Mack als glaubwürdig bestätigt. Er ist damals nach Simbabwe gereist, um die Kinder eingehend zu untersuchen. Seine Befragungen sind teilweise auf Video aufgezeichnet worden. Im unten verlinkten Video können Sie sich einige Ausschnitte dieser Befragungen selbst anschauen. Wie wahrscheinlich ist es, dass selbst ein Psychiatrie-Professor nicht in der Lage ist, zu unterscheiden, ob 62 Kinder ihm Lügengeschichten auftischen oder nicht?

Warum weder ein Wetterphänomen noch eine geheime Militäroperation oder eine optische Täuschung als Alternativerklärungen infrage kommen, wird Ihnen schnell klar werden, wenn wir nun beschreiben, was genau die Kinder eigentlich erlebt haben.

Das Besondere an dieser UFO-Sichtung war, dass die Kinder nicht nur UFOs im Himmel beobachteten, sondern eine Landung miterlebten, in deren Anschluss die Insassen – kleine Wesen mit großen schwarzen Augen – sogar aus ihren UFOs ausstiegen (!) und mit einigen der Kinder kommunizierten (!), und zwar „durch die Augen“: Auf telepathischem Wege warnten sie die Kinder vor menschengemachter Umweltzerstörung. Die Begegnung dauerte nur sehr kurz und fand während einer Pause statt, als die Kinder draußen auf dem Schulhof spielten. Die Lehrer befanden sich in einer Pausenbesprechung und es war keine erwachsene Aufsichtsperson auf dem Schulhof. Die Wesen landeten nur wenige hundert Meter vom Schulgebäude entfernt. Das Areal ist dort nur von Wiesen und Bäumen umgeben.

VIDEO: Interviews mit den Kindern der Ariel School 1994 und 25 Jahre danach

10:48 Minuten, englisch

01:00 Interviews mit den Kindern durch eine Journalistin
03:05 Interviews mit den Kindern durch Psychiater Prof. John E. Mack
04:50 Interviews mit den Kindern und weiteren Beteiligten 25 Jahre danach
09:35 Weitere Ausschnitte aus den Interviews mit Prof. John E. Mack

Wenn Sie die Kinderzeichnungen von den Aliens sehen und wenn Sie zuhören, wie die Kinder die Außerirdischen beschreiben, werden Sie sich vermutlich wundern, dass diese Wesen scheinbar genauso aussahen, wie Aliens seit Jahrzehnten in Filmen und Fantasy-Büchern dargestellt werden: als kleine dünne Wesen mit einem vergleichsweise großen Kopf und riesigen dunklen Augen, die an ihren Enden spitz zulaufen. 

Das könnte vordergründig für die Hypothese einer erfundenen Geschichte sprechen, bei der die Kinder einfach das klassische Alien-Bild übernommen haben, das sie aus Filmen kannten. Ehrlich gesagt hat uns die Übereinstimmung von unserem medial-künstlerisch transportierten Alien-Bild und der Beschreibung der Kinder auch sehr irritiert, weshalb wir uns auf die Suche nach den Wurzeln unserer typischen Vorstellung von Aliens gemacht haben. Nach unseren Recherchen wurden Aliens in der Filmgeschichte zum ersten Mal bei Steven Spielbergs „Die unheimliche Begegnung der dritten Art“ aus dem Jahr 1977 in dieser Weise dargestellt. Für diesen Film, in dessen Handlung ein fiktiver Erstkontakt zwischen der Menschheit und den Außerirdischen stattfindet, ließ sich Regisseur Spielberg vom Ufologen Dr. Allen Hynek beraten, der ebenso wie Dr. Jacques Vallée Fälle von Menschen untersucht hatte, die nach eigenen Angaben Nahbegegnungen mit Außerirdischen erlebt hatten. Von diesen Fallberichten ließ sich Spielberg dann bei der Gestaltung seiner Film-Aliens inspirieren. Auch beim sagenumwobenen Roswell-Absturz von 1947, von dem man bis heute nicht weiß, ob er Mythos oder Realität ist, wurden die vermeintlichen Aliens von den vermeintlichen Zeugen in eben dieser Gestalt beschrieben.

Insofern ließe sich die Übereinstimmung zwischen unserem klassischen Film-Alien-Bild und den mutmaßlichen Aliens, die von den Kindern der Ariel School gesichtet wurden, auch auf eine ganz andere Weise interpretieren. Demnach war es eben nicht so, dass die Kinder zu viele Alien-Filme geschaut und sich auf dieser Basis ihre Story zurechtfantasiert haben. Stattdessen erscheinen womöglich tatsächlich schon seit vielen Jahrzehnten immer mal wieder „echte“ außerirdische Wesen mit genau dieser Körpergestalt auf unserer Erde – und unser Film-Alien-Bild richtet sich dann einfach nach den Zeugenaussagen der Menschen, die diese Wesen wirklich gesehen haben. Doch wenn das stimmen sollte - wo kommen diese Wesen dann her und was wollen sie? Dieses Thema behandeln wir auf der nächsten Artikelseite. Bevor es soweit ist, schauen wir uns zunächst noch einige weitere glaubwürdige Fallbeispiele für ungeklärte UFO-Sichtungen an.

2) Die belgische UFO-Welle 1989/90

Gegen alle gewöhnlichen und irdischen Erklärungsversuche spricht auch die belgische UFO-Welle. Hier hat zwar niemand Wesen aus ihren UFOs aussteigen sehen, doch die gesichteten Flugobjekte und deren Flugeigenschaften widersprachen allem, was Menschen nach derzeitigem Stand der Technik zu bauen und zu fliegen in der Lage sind – es sei denn, man unterstellt eine Verschwörung, wonach geheime Militärprojekte so weit fortgeschritten sind, dass in unterirdischen Anlagen Fluggeräte gebaut werden, die völlig geräuschlos und scheinbar ohne Antriebsemissionen im Zick-Zack fliegen, in der Luft stillstehen, in kürzester Zeit gigantische Höhenunterschiede überwinden und auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigen können. Dann stellte sich allerdings die Frage, wieso solche Wunderwaffen nie im Kriegsfall eingesetzt werden. Unverständlich wäre auch, warum eine Supermacht, deren Militär solche Wunderflugzeuge unter größter Geheimhaltung baut (aber sie nie benutzt), diese ausgerechnet über Belgien für jeden sichtbar getestet haben sollte, und das gleich mehrere Male während eines Zeitraumes von über einem Jahr. Plausibel ist das nicht.

Illustrationsbild (KI-gerneriert)

Die belgische Sichtungswelle begann am 29. November 1989. 

Gegen 17 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, darunter auch zwei Streifenpolizisten, ein großes, metallisches und dunkles Dreieck nahe der Hauptverkehrsstraße zwischen Aachen und der belgischen Kleinstadt Eupen. An den Ecken leuchteten extrem helle Lichter. Die Polizisten benachrichtigten umgehend die Zentrale und erhielten den Auftrag, die „Verfolgung“ des unbekannten Flugobjekts aufzunehmen. Laut ihrem Bericht schwebte das UFO zunächst langsam und geräuschlos entlang der Hauptstraße in Richtung Eupen. Nachdem das UFO über Eupen hinweg in Richtung eines Waldgebietes geflogen war, verloren die beiden Polizisten seine Spur.

Kurze Zeit später tauchte das UFO an vielen Orten in der Gegend erneut auf und wurde insgesamt von mehr als hundert Menschen gesichtet. Unter ihnen waren weitere Polizisten, die zu diesem Zeitpunkt in Eupens Nachbargemeinde Kelmis unterwegs waren. Sie wurden Zeuge einer weiteren seltsamen Begebenheit, als das UFO über einem Altenheim schwebte: Ein rotes Licht habe sich aus der Mitte des Dreiecks herausgelöst und sei als autonomes Objekt nach unten geflogen, um sich kurze Zeit später wieder ins UFO einzugliedern. 

Weil die Zeugen an diesem 29. November so zahlreich waren und außerdem zwei Polizeiberichte über die Geschehnisse vorliegen, lässt sich ausschließen, dass die Geschichte erfunden war. Optische Täuschungen, Wetterphänomene, Wetterballons oder gewöhnliche Flugobjekte scheiden anhand der weitgehend übereinstimmenden Beschreibungen der Zeugen aus.

In den folgenden Monaten tauchte das UFO immer wieder an verschiedenen Orten in Belgien auf, weshalb es eben nicht nur eine einzelne Sichtung, sondern eine ganze Sichtungswelle gab. Der Höhepunkt dieser Sichtungswelle ereignete sich um Ostern 1990. Die Sichtungen waren inzwischen so häufig und noch dazu von so vielen seriösen Zeugen (darunter Polizisten und Militärpersonal) bestätigt worden, dass sich die belgische Luftwaffe entschloss, bei der nächstbesten Gelegenheit F16-Kampfjets in die Luft zu schicken, um das UFO zu verfolgen. Damit wurde die belgische UFO-Welle zu einem offiziell anerkannten Untersuchungsfall, an dessen Aufklärung sich sogar staatliche Stellen beteiligten.

Am 31. März starteten zwei F16-Kampfjets, nachdem gegen ein Uhr nachts UFO-Sichtungen gemeldet wurden, die von der Polizei bestätigt werden konnten. 

Den Piloten gelang es bei ihrem Aufklärungsflug nicht, nah genug an das Objekt heranzufliegen, um Sichtkontakt herzustellen. Sie konnten das UFO aber auf dem Radar beobachten. Die Auswertung der Radaraufzeichnung ergab, dass das unbekannte Flugobjekt plötzliche Richtungswechsel vornahm und in kürzester Zeit auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigte. Generalmajor Wilfried de Brouwer, der in einer eigens dafür einberufenen Pressekonferenz hiervon berichtete, kam zu dem Schluss, dass kein bekanntes von Menschen gebautes Flugobjekt zu solchen Flugmanövern in der Lage sei. Auch heute, Jahrzehnte danach, gibt es kein bekanntes ziviles oder militärisches Fluggerät, dass über derartige Flugeigenschaften verfügt.

Die Chronologie dieser belgischen UFO-Welle mitsamt ihrer bedeutsamsten Sichtungen und Zeugenaussagen wurde durch die private UFO-Forschungsorganisation SOBEBS umfangreich dokumentiert und in dem 500 Seiten starken Buch „Vague d’OVNI sur la Belgique“ veröffentlicht (siehe Quellenangaben unten). Darin können Sie in allen Details nachlesen, was wir hier nur in Kürze zusammengefasst haben. Des Weiteren können wir für einen ersten Überblick die nachstehend verlinkte Dokumentation empfehlen. Ab Minute 55:52 wird hier die belgische UFO-Welle vorgestellt. Dabei kommen etliche Zeugen, insbesondere Polizisten und Militärpersonal, persönlich zu Wort.

VIDEO: Belgische Ufowelle (ab 55:52) und Rendlesham Forest (ab 01:00 )

7:58 Minuten, schwiitzerdütch/deutsch

Diese Dokumentation beleuchtet gleich mehrere seriöse Fallbeispiele für unafgeklärte und ernstzunehmende UFO-Sichtungen, darunter die Belgische Ufowelle (ab 55:52) sowie den Vorfall an einem NATO-Stützpunkt am Rendlesham Forest (ab 01:00), der Gegenstand des nun folgenden Abschnitts auf dieser Artikelseite ist.

3) Die UFO-Landung im Rendlesham Forest (England) 1980

Ein besonderer Zwischenfall hat sich 1980 im Rendlesham Forest zugetragen, einem militärisch abgeriegelten Waldgebiet am NATO-Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge.

Zwischen dem 26. und dem 28. Dezember kam es hier zu mehreren UFO-Sichtungen durch das anwesende Militärpersonal, wobei zwei Ereignisse besonders herausstachen: Am 26. Dezember sahen Soldaten Lichter, die im Wald niedergingen. Sie vermuteten einen Flugzeugabsturz und meldeten ihre Beobachtung Sergeant Jim Penniston. Dieser machte sich mit zwei Soldaten auf die Suche nach der vermeintlichen Absturzstelle. Vor Ort entdeckte Jim Penniston dann aber kein Flugzeug, sondern ein dreieckiges, etwa zwei Meter hohes und drei Meter breites Flugobjekt, das in hellen Farben leuchtete. Er beobachtete das Objekt zunächst aus der Ferne, traute sich nach einiger Zeit auch näher heran und berührte es sogar. Seine Oberfläche soll glatt gewesen sein. Jim Penniston will sogar Zeichen an der Oberfläche erkannt haben, die ihn an ägyptische Hieroglyphen erinnerten. Nach etwa einer Dreiviertelstunde sei das Objekt dann mit hoher Geschwindigkeit davongeflogen.

Diesem Bericht zufolge sind natürliche Erklärungen wie Wetterphänomene oder optische Täuschungen ebenso auszuschließen wie zivile Flugobjekte oder Wetterballons. Es ist auch vollkommen unplausibel, ein militärisches Flugobjekt der Sowjets oder irgendeines anderen Staates anzunehmen.

Noch unlogischer wäre es, ein geheimes Flugobjekt des westlichen Militärs zu vermuten. Warum sollte es dann auf einem eigenen, nämlich dem damals größten Luftwaffenstützpunkt des gesamten NATO-Bündnisses für so viel Aufsehen sorgen? Und wenn es doch ein militärisches Flugobjekt gewesen wäre, warum hat es die betreffende Streitmacht dann nur für eine einzige Testlandung benutzt, um es anschließend für immer unter Verschluss zu halten?

Illustrationsbild (KI-generiert)

Das Einzige, was hier außer einem „echten“ UFO infrage kommt, wäre eine Lüge der beteiligten Soldaten. Davon abgesehen, dass auch das unplausibel ist, zumal die Soldaten sich damit nicht nur Hohn und Spott, sondern schlimmstenfalls auch dienstrechtliche Schwierigkeiten hätten einhandeln können, gab es weitere Zeugenaussagen von Privatleuten und Polizisten, die am betreffenden Abend UFO-Sichtungen in der Gegend um Rendlesham Forest meldeten.

Vor allem aber gab es in der folgenden Nacht einen weiteren Vorfall: Die Soldaten hatten sich gerade zu einer Weihnachtsfeier zusammengefunden, als Lieutenant Colonel Charles Halt gemeldet wurde, das UFO sei zurück. Noch am Vortag hatte Charles Halt den Bericht von Sergeant Jim Penniston nicht sonderlich ernst genommen. Nun machte er sich mit vier weiteren Soldaten selbst auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Vor Ort angekommen, entdeckten Charles Halt und seine Kameraden Vertiefungen am Boden, die sie als Landeabdrücke interpretierten. Am vermeintlichen Landeplatz stellten sie mit einem Geigerzähler deutlich erhöhte Strahlenwerte fest. Während seiner Untersuchungen ließ Charles Halt ein Diktiergerät mitlaufen, dessen Tonbandaufnahme heute im Internet frei zugänglich ist. Kurze Zeit später erschien am Himmel ein rotes Licht mit einem schwarzen Zentrum. Als es sich näherte, entpuppte es sich als ein ovales Fluggerät, das auf etwa zwei Meter Höhe im Zick-Zack zwischen den Bäumen flog. Plötzlich teilte sich das Objekt lautlos in fünf weiße Teilobjekte und flog davon. Dann sahen die Soldaten weitere vier bis fünf Flugobjekte, die oval oder rund waren und in hellen Farben leuchteten. Sie sollen seltsame Lichtstrahlen von sich gegeben haben. Einer soll angeblich auf das Waffenlager gezielt haben. Ein anderer traf direkt vor Lieutenant Halt und den anderen Soldaten auf dem Boden auf. Zudem schienen die Flugobjekte den Funkverkehr zu beeinträchtigen.

In folgenden Video können Sie sich die Zeugenaussage anschauen, die Charles Halt hierzu im Rahmen einer Pressekonferenz in Washington tätigte. Im obigen Video im Abschnit über die belgische UFO-Welle finden Sie außerdem eine ausführlichere Dokumentation, die neben der belgischen UFO-Welle gleich zu Beginn auch den Rendelsham-Forest-Zwischenfall beleuchtet. Darin kommt neben Charles Halt auch Nick Pope, der ehemalige UFO-Beauftragte des britischen Verteidigungsministeriums, zu Wort. Nick Pope konnte bei seinen Nachuntersuchungen keine natürliche Erklärung für die Ereignisse finden und ist überzeugt, dass es sich bei den Zwischenfällen im Rendlesham Forest um „echte“, nichtmenschliche UFOs gehandelt haben muss.

VIDEO: Colonel Charles Halt - UFO landet neben Militärbasis im Rendlesham Forest

05:19 Minuten, englisch mit deutschen Untertiteln

Charles I. Halt war Kommandant von zwei Militärstützpunkten und leitete unter anderem das Inspektionsdirektorat des US-Verteidigungsministeriums. Im Dezember 1980 wurden an seinem Stützpunkt in Bentwaters (England) mehrere Tage lang UFOs gesichtet. Ein UFO landete unter anderem neben der Basis und Charles Halt ließ Gipsabdrücke vom Boden an der Landestelle anfertigen - einen davon hat er mit auf die Pressekonferenz gebracht. Das UFO kam plötzlich zurück, schoss einen merkwürdigen Lichtstrahl direkt vor Charles und die mit ihm anwesenden Soldaten. Während des Vorfalls hatte Charles ein Tonband mitlaufen, dessen Aufnahme verfügbar ist: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ARendelsham.ogg

4) Die UFO-Verfolgungsjagd in Teheran (Iran) 1976

In der Nacht vom 17. auf den 18. September 1976 meldeten mehrere Anwohner Teherans gegen Mitternacht ein ungewöhnliches Licht am Himmel. Die Sichtung konnte vom Tower des Mehrabad-Flughafens westlich von Teheran bestätigt werden. Der Flugleiter des Towers, Hossein Pirouzi, informierte die Luftwaffe, die zur Aufklärung einen F4-Kampfjet losschickte. Die Besatzung konnte das Objekt sehen, jedoch fiel die Bordelektronik aus, sobald sie sich dem Objekt näherte. Der Pilot kehrte deshalb zum Stützpunkt zurück und es startete ein zweiter F4-Abfangjäger. Dessen Pilot war Parviz Jafari, der in der folgenden Videoquelle über den Vorfall berichtet. Der Teheran-Zwischenfall gilt als offiziell bestätigt, auch freigegebene US-Geheimdienstdokumente liegen hierzu vor (siehe Quellenangaben unten).

VIDEO: Militärjet jagt UFO - Bordelektronik fällt aus

4:41 Minuten, englisch mit deutschen Untertitel

Parviz Jafari beschreibt das unbekannte Flugobjekt als helle, in wechselnden Farben aufleuchtende Lichtkugel. Das Licht sei so hell gewesen, dass er keine festen Strukturen habe ausmachen können. Aus dem Licht hätten sich dann mehrere Male vier kleinere Lichtkugeln abgetrennt. Wann immer diese dem Kampfjet von Parviz Jafari nahe kamen, fielen seine Waffensysteme aus und seine Funkverbindung wurde gestört. Als eines der Lichter direkt auf Jafari zuflog, fürchtete er einen Raketenangriff und wollte seinerseits eine Rakete abfeuern, jedoch versagte just in diesem Moment seine Raketenanzeige.

Nun soll bitte niemand erzählen, Parviz Jafari habe einen Wetterballon gesehen. Seiner Beschreibung nach liegt hier ganz offensichtlich ein Eingriff einer unbekannten Intelligenz vor.

Vielleicht möchten manchen Menschen weiterhin daran glauben, dass solche UFOs menschengemacht sind. Wir von Matrixwissen können uns schwer vorstellen, dass in geheimen Militärprojekten vor über einem halben Jahrhundert (der Teheran-Zwischenfall ereignete sich 1976) solche Wunderwaffen entwickelt wurden, die dann aber seltsamerweise niemals im Kriegsfall zum Einsatz kamen. Stattdessen tauchen solche Flugobjekte immer nur in reichlich absurden Situationen auf. Vorfälle wie diese sind vereinzelt, lokal begrenzt und geheimnisvoll. Scheinbar will sich die hinter den UFOs steckende Intelligenz der Weltöffentlichkeit nicht in eindeutiger Weise zu erkennen geben. Was wirklich hinter diesen UFOs stecken könnte, behandeln wir auf der nächsten Artikelseite.

5) Weiterführende Informationen und Buchtipps