Während ein offizieller Bericht das Projekt "Stargate" als wirkungslos einstufte, behaupten sämtliche Beteiligten bis heute das Gegenteil. Was ist nun dran am "Remote Viewing"?
Auch die renommierte Statistik-Professorin Jessica Utts kam bei ihren Nachuntersuchungen zu der Schlussfolgerung, dass die Sache mit der Fernwahrnehmung nachweislich funktioniert – zwar nicht zuverlässig, aber statistisch doch viel zu häufig, um korrekte Wahrnehmungen als bloße Zufallstreffer abzutun.
Diejenigen, die Remote Viewing für Unfug halten, unterstellen den beteiligten Personen Selbsttäuschung und Missachtung wissenschaftlicher Standards. Die Beteiligten selbst hingegen wollen sich nicht vorwerfen lassen, sich zwei Jahrzehnte lang getäuscht zu haben und vermuten im besagten AIR-Report den Versuch der US-Regierung, die Realität des Phänomens nach außen hin zu verschleiern. Daran habe die Regierung ein Interesse haben können, nachdem vermehrt Informationen aus dem Geheimprojekt in die Öffentlichkeit gelangt waren – unter anderem durch einen Lapsus von US-Präsident Jimmy Carter (dazu später mehr - siehe Abschnitt 2 dieses Artikels). Ein weiterer Grund könne gewesen sein, dass die US-Regierung ausländische Staaten nicht unnötigerweise auf die Idee bringen wollte, selbst an der Möglichkeit übersinnlicher Spionage zu forschen, indem man diese öffentlich als erfolgversprechende Methode präsentiert. So sei ihr gar nichts anderes übriggeblieben, als in dieser Angelegenheit abzuwiegeln. Die Tatsache, dass den Verfassern des AIR-Reports nur ein Bruchteil der zum Stargate-Projekt vorhandenen Dokumente zur Einsicht vorgelegt wurde und dass für den Bericht auch kein einziger Mitarbeiter des Projekts befragt werden durfte, gilt Kritikern des AIR-Reports als Bestätigung für diese Vermutung (in diese Richtung äußerte sich z.B. der deutsche "Remote Viewing"-Experte Stefan Franke in einem Interview mit Matrixwissen: https://www.youtube.com/watch?v=75qzq1MKqck&t=825s).
Falls Sie tiefer in das Thema einsteigen möchten, könnten Sie die Studie der Statistik-Professorin Jessica Utts sowie die hunderten von Seiten durcharbeiten, die die US-Behörden bislang zum Stargate-Projekt herausgegeben haben (siehe Quellenangaben unten). Oder konsultieren Sie einfach die nächste Artikelseite, in der Sie Tipps erhalten, wie Sie die Echtheit von Remote Viewing im Selbstexperiment nachprüfen können.
28:02 Minuten, englisch
In diesem Interview erläutert Jessica Utts ihre wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zum Remote Viewing.