Schon immer war Spionage ein zentrales Element der Kriegsführung. Und schon immer lebten Spione gefährlich, vor allem dann, wenn sie zur Informationsbeschaffung auf feindliches Terrain vordringen mussten. Wäre es da nicht um einiges praktischer, wenn man dieselben Informationen abgreifen könnte, ohne physisch vor Ort zu sein? Das dachte sich offenbar auch die US-Regierung, als sie in den 1970er Jahren das Geheimprojekt „Stargate“ lancierte.
Unter anderem beteiligte sich der Auslandsgeheimdienst CIA an den Experimenten. Konkret sollten dabei medial begabte Personen in den USA mittels geistiger Fernwahrnehmung („Remote Viewing") weit entfernte Orte und Aktivitäten feindlicher Staaten beobachten. Offiziell dauerten die Forschungen bis 1995 an, erstreckten sich also über fast zwei Jahrzehnte. Details über die beteiligten Personen erfahren Sie auf der Artikelseite "Die Akteure: Wissenschaftler und Viewer".
8:59 Minuten, deutsch
Dies ist ein Ausschnitt einer kurzen, einführenden Doku zur Geschichte des "Stargate Porject". Hierbeit kommen eine Reihe der damals unmittelbar beteiligten Spione und Wissenschaftlert persönlich zu Wort.
115 Minuten, englisch
Dieser längere Dokumentarfilm beschreibt die Forschungsarbeit des "Stargate Project" ausführlich und anhand etlicher Zeugenaussagen ehemaliger Mitarbeiter.
Der Tasker weiß natürlich, welches Bild er in den Umschlag gesteckt hat. Der Viewer hingegen nicht. Ohne den Umschlag zu öffnen, soll er nun beschreiben, was auf dem Bild in dem Umschlag zu sehen ist.
Dieses einfache Übungsverfahren stößt natürlich an Grenzen, wenn nicht irgendwelche ausgedruckten Bilder, sondern „echte“ Targets beschrieben werden sollen, die sich an weit entfernten Orten befinden und über deren Details selbst der Tasker noch nichts weiß – eine vermutete russische Militäranlage zum Beispiel. Statt eines Umschlags übergibt der Tasker dem Viewer dann einen selbst gewählten Zahlencode, der im Prinzip nichts bedeutet. Als Metapher für den Briefumschlag dient dieser Code lediglich der symbolischen Verbindung mit dem zu untersuchenden Target. So wie der Umschlag ein Bild enthält, „enthält“ der Code symbolisch das Target für den Viewer.